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| Eine alte Legende besagt, dass einst
in dem Tal des Flusses Mirna Riesen gelebt haben. Sie
waren so groß, dass sie – die Städte auf den Hügeln
oberhalb des Flusses schauend – sich gegenseitig Werkzeug
und große Steine reichen konnten. Zu |
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den Städten,
die in dieser legendären Zeit die Riesen erbaut haben,
zählt auch Motovun. Viel später, als Istrien von gewöhnlichen
Menschen angesiedelt wurde, verschwanden die Riesen
allmählich, doch dank der Legende und der Geschichten
vom Schriftsteller Vladimir Nazor vergaß man den Riesen
von Motovun - Veli Jože - nicht, der mit seinen kräftigen
Händen die Kirchenglocke läuten lassen konnte.
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Die ganze Stadt Motovun ist ein Denkmal
an sich, ein altertümliches istrisches Städtchen, das
eine Kuppel auf dem 277 m hohen Hügel bildet und dessen
heutiges Aussehen noch aus dem Mittelalter stammt, aus
dem 12. und 13. Jh. |
Bis zur
Spitze des Hügels von Motovun, bis zu seinem venezianischen
Hauptplatz führt mit 1052 Stufen die längste
Treppe Istriens. |
| Aus dem an Bauten reichen Erbe Motovuns
müssen hervorgehoben werden: das Stadttor mit Turm,
der Stadtpalast im Renaissancestil, die Stadtloggia,
die Pfarrkirche des St. Stephan, die kleineren Kirchen
Madonna dei Servi und Madonna delle porte, |
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das mittelalterliche
Straßenbaukonzept, öffentliche Zisternen und
viele Wappen auf den Hausfronten. Die Lage und
das Stadtbild machen Motovun zu einem der schönsten
alten Städtchen im Mittelmeergebiet. Das "Hotel
Kaštel" liegt auf dem Hauptplatz, in einem
Palast aus dem 18. Jh.
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| Auf den Hängen des Hügels um Motovun
erstrecken sich Weinberge, in denen bekannte istrische
Weinsorten, der Teran und der Malvasier gedeihen und
in dem kilometerlangen Wald von Motovun entlang des
Mirna-Tales findet man unter der Erde Trüffel, die von
dazu besonders dressierten |
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Hunden "geerntet" werden.
Der Sommer und der Frühherbst sind die Saison des schwarzen
Trüffels und der Spätherbst und Winter die des geschmackvolleren
(und teuren) istrischen weißen Trüffels. Im Oktober
werden in mehreren |
| Ortschaften
des Mirna-Tales die "Tage des Trüffels" gefeiert
und Speisen mit Trüffeln küren stolz die Speisekarte
des Hotels "Kaštel" in Motovun. |
Motovun war seit der Vorgeschichte die wichtigste Siedlung
in weiterer Umgebung und nach neueren Untersuchungen von
"New Age" Wissenschaftlern verdankt dieses Städtchen
seine gute Lage dem Überlappen von Energielängenkreisen
bzw. sog. "Drachengraben". Diese Meridiane übertragen
die positive Lebensenergie der Erde in die Umgebung und
wo sich die Graben kreuzen, wie es der Fall mit Motovun
ist, entsteht eine kräftige Quelle positiver Energie, ein
"Atemrohr" des Planets Erde. Diese gebündelte
Energie wirkt auf den Menschen beruhigend und relaxierend,
erhöht die Konzentration und geistige Anwesenheit, es wirkt
erholsam und erfrischend, begünstigt die Meditation, fördert
die Kreativität und Toleranz. Vielleicht ist das auch einer
der Gründe für die zahlreichen Versammlungen und kreativen
Treffen von Leuten aus der ganzen Welt.
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